Buß-Gebet für unser Land


Einleitung

Nachfolgend möchten wir als Initiatoren dieser Seite dich persönlich, deine Gemeinde, deine Stadt, deine Region begleiten in die Buße zu gehen, d. h. dass wir umkehren von einem gottlosen, sündhaften Leben, das Gottes Zorn auf uns zieht. Gegenwärtig befinden wir uns noch in der Gnadenzeit, die Gottes Zorn zurückhält. Noch haben wir und die Menschen in unserem Land die Möglichkeit unsere Rebellion gegen Gott zu bekennen und zurück zu kommen zum Haus des Vaters (Lk. 15). Schon bald wird diese Möglichkeit vorüber sein.

 

Wer den Ausgang nicht findet bzw. finden will, wird in das Gericht Gottes kommen. Auch dann wird es grundsätzlich noch die Möglichkeit zur Umkehr geben. Doch wer wird in der Wirrnis der großen Trübsal noch dazu im Stande sein? Wer seine Rebellion nicht vorher ans Kreuz genagelt hat, wird in großer Bedrängnis wohl eher Gott die Schuld für die kommenden Ereignisse geben. Deshalb: Bete jetzt mit uns - auch stellvertretend für unsere Familien und unser Land.

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Bußgebet

O Land, unser Land, höre des HERRN Wort!  

Wir haben alle die 10 Gebote Gottes gebrochen und tun Buße  gemäß 2. Chronik 7, Vers 14:

 

"Wenn Mein Volk, über dem Mein Name ausgerufen ist,  sich demütigt und betet und Mein Angesicht sucht und umkehrt von seinen bösen Wegen, dann werde Ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen."


Erstes Gebot:

"ICH bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben MIR."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

wir müssen vor Dir bekennen, dass wir als Deutsches Volk allen Grund gehabt hätten, Dir zu danken und Dich dafür zu ehren, dass Du so treu zu uns gestanden hast. Nach dem 2. Weltkrieg haben wir eine unvergleichlich wirtschaftliche Blütezeit erlebt. Heute zählt das von Dir gesegnete Deutschland zu den reichsten Ländern der Erde. Doch wir haben vergessen, wem wir das zu verdanken haben, nämlich Dir, dem Schöpfer des Universums und dem HERRN über der Erde und Herrscher über die Völker. Mehr als 70 Jahre waren wir in keinen Krieg verwickelt. Wir haben uns im Vorwort zum Grundgesetz als Volk verpflichtet, in der Verantwortung vor Dir und den Menschen zu leben. Doch dann haben wir dem Gott Mammon den ersten Platz eingeräumt.

 

Dem Islam haben wir Tür und Tor weit geöffnet und damit den Treuebund mit Dir aufgekündigt, statt Dich allein zu ehren und Dir zu dienen. Die Proklamation, dass der Islam zu Deutschland gehöre, haben wir erlaubt. Wir haben es zugelassen, dass der Ruf - Allah sei der Größte - in mehreren Städten Deutschlands täglich verkündigt wird.

 

Wenn wir auf unser Volk schauen, dann sehen wir mit großer Erschütterung den moralischen und sittlichen Verfall. Seit der 68er-Rebellion hat sich unser christlich geprägtes Land zu einem gottlosen Land verändert. Die Gründer der Frankfurter Schule haben Dich, den lebendigen Gott, für tot erklärt. Der Mensch wurde zu Gott erhoben.

 

Auch als Christen haben wir weder ausreichendes dagegen gesprochen noch getan! Wir haben uns von dem einzig wahren Gott abgekehrt und Dein Wort verleugnet.

 

 HERR, unser GOTT, es tut uns leid, dass wir Dir untreu geworden sind. Wir bekennen unsere Schuld! Wir wollen von unseren bösen Taten umkehren und uns demütigen vor Dir. Wir bekennen, dass Du der einzig wahre Gott bist. Wir haben andere „Götter“ verehrt und damit den Segen, den Du über unserem Volk und Land ausgeschüttet hattest, verwirkt. Bitte vergib uns im Namen JESUS CHRISTUS! Amen


Zweites Gebot:

"Du sollst dir kein Bildnis machen, weder von dem, was im Himmel ist, noch von dem, was auf Erden, im Wasser oder unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ICH, der HERR, dein Gott, BIN ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied heimsucht von denen, die MICH hassen und der barmherzig ist an vielen Tausenden, die MICH lieben und MEINE Gebote halten."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

wir haben auch gegen dieses Gebot verstoßen, sowohl als Individuen als auch als Nation. Wir haben Dich als Schöpfer nicht mehr angebetet, haben uns Bildnisse gemacht und von ihnen Hilfe erwartet. Wir haben Dich mit Götzen und Philosophien, die nichts sind, vermischt.

 

Wir bekennen Dir unsere Schuld, dass wir uns aus der selbstgewählten Gottesferne ein ganz falsches Gottesbild in unseren Herzen gezimmert haben. Wir haben Dich zu einem Gott entstellt, wie er unseren Vorstellungen entsprach, wie wir dachten, dass Du so sein müsstest. Wir haben uns in unserer beziehungsunfähigen Verlorenheit einen fernen Gott vorgestellt, einen „uralten Mann mit einem langen weißen Bart“, der uns unbeteiligt und kritisch aus der Ferne beobachtet und strafend Seinen Zeigefinger gegen uns erhebt.

 

 Wir hatten keine Ahnung, dass Du Dich verzehrst nach tiefster Gemeinschaft mit uns und bereit bist, alles mit uns zu teilen, was der Himmel hergibt. Stattdessen haben wir entschieden, wie Waisenkinder zu leben. Wir haben nicht danach gefragt, wie es Dir damit geht, dass wir uns für die Distanz zu unserem himmlischen Vater entschieden haben.

 

 Wir haben nicht erkannt, dass Du die Wahrheit bist. Wir haben nicht erkannt, dass es ohne Dich keine Gerechtigkeit gibt. Wir haben nicht erkannt, dass Du für unsere Gerechtigkeit gekämpft hast, während wir Dein Angebot für ein gerechtes Leben in rebellischer Rechthaberei abgelehnt haben. Wir haben Deine Heiligkeit nicht wahr haben wollen, die Rechenschaft fordern muss von unserem sündhaften Leben. Wir haben nicht erkannt, dass uns unsere Rebellion gegen Dich eines Tages mit ihren Früchten konfrontieren muss, wenn wir nicht umkehren - mit katastrophalen Auswirkungen in alle Ewigkeit.

 

Wir haben Dich respektlos als Kumpel behandelt, dem es nichts ausmacht, übergangen, missachtet oder missverstanden zu werden. Wie haben wir uns getäuscht in unserem falschen Gottesbild. Wir haben unsere schlechten Erfahrungen mit Menschen und der Kirche auf Dich projiziert. Wir haben Dich nicht für das Gute in unserem Leben, sondern für das Schlechte verantwortlich gemacht. Wie haben wir Dich doch entstellt, großer heiliger Gott! Wir bitten Dich, dass Du uns diese Schuld vergibst, auch alle Rebellion.

 

HERR Jesus Christus, Du hast uns den Vater und Seine Liebe geoffenbart, hast gesagt in Johannes 14: „Wer Mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige mir den Vater? Glaubst du nicht, dass Ich im Vater bin und der Vater in Mir?“ Dieses klare Bild vom Vater haben wir verwischen lassen. Weil wir selbst ein falsches Bild von Dir hatten, haben wir auch unseren Kindern nur ein falsches Bild von Dir weitergeben können. Wir haben sie nicht in der Furcht des HERRN erzogen, weil wir selbst nicht darin gelebt haben. Dadurch haben wir sie zum Götzendienst verleitet. Sie haben sich Stars zu Vorbildern gemacht, denen sie anhängen und sich von deren gottloser Lebensweise verführen lassen.

 

 Deshalb bitten wir Dich, dass Du alle erdachten Bilder und Vorstellungen über Dich, großer und heiliger Gott, aus unseren und den Herzen unserer Kinder entfernst und Du Dich uns in Deiner Heiligkeit, Gerechtigkeit, Liebe und Wahrheit ganz neu offenbarst.

 

 Du bist auch ein eifersüchtiger Gott, der nicht ungestraft lässt, wenn Du bei uns nicht an erster Stelle stehst. Du willst uns ganz und unsere Anbetung. Wir suchen Deine Nähe. Wir nehmen Dein Gebot ganz neu ernst, denn wir wollen nicht, dass unsere Nachkommen unter unserer Schuld leiden müssen. Bitte vergib uns unsere Rebellion, bringe uns zurecht und stelle uns wieder her. Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen  


Drittes Gebot:

"Du sollst den Namen deines GOTTES nicht missbrauchen, denn ER wird den nicht ungestraft lassen, der SEINEN Namen missbraucht."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

wie oft haben wir Deinen Namen ohne ersichtlichen Grund ausgesprochen. Leichtfertig und unbedacht ging er über unsere Lippen mit Floskeln wie „O Gott, o Gott“ oder auch „Gott sei Dank“. Der Name Jesus Christus wurde auch in unserem Beisein sowie in Kunst und Kultur verlästert, und wir haben oft nichts dagegen gesagt oder getan. Die Ehrfurcht vor Dir, HERR, haben wir verloren. Das Bewusstsein über Deine Heiligkeit ist uns abhanden gekommen.

 

Auch in christlichen Kirchen ist Jesus Christus oftmals nur noch  als Freund und nicht mehr als HERR erkannt und geehrt worden. Viele von uns meinen, dass wir ungestraft über Dich lästern und Deinen Namen nutzlos aussprechen könnten, ohne dass es Folgen für uns haben würde. Aber Dein Wort sagt etwas anderes!

 

Wir haben Dir die Schuld für unser eigenes Versagen gegeben, auch für Unglück und Unfälle, ohne zu überlegen, ob es vielleicht die Schuld von Menschen war. Jeglichen Respekt vor Dir und Deinem Namen, HERR, scheinen wir verloren zu haben. Dein Name war uns nicht mehr heilig, HERR. Bitte vergib uns und reinige uns und unsere Nachkommen von dieser Schuld.

 

Wir sagen, dass Dein Name, HERR JESUS CHRISTUS, der Name über alle Namen ist, vor dem sich jedes Knie beugen muss und jede Zunge bekennen wird, dass Du alleine der HERR bist.

 

Wir bereuen von ganzem Herzen, was wir getan und gesagt haben und bitten Dich um Vergebung! Bitte wirke ganz neu die Ehrfurcht vor Dir und Deinem Namen in unserem ganzen Land. Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.  


Viertes Gebot:

"Du sollst den Sabbat heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten, aber den siebten Tag sollst du heiligen. Da sollen weder dein Sohn, noch deine Tochter oder irgendjemand anderes arbeiten. Denn in sechs Tagen hat Gott die Welt gemacht, und ER ruhte am siebten Tag. Darum segnete der HERR den siebten Tag und heiligte ihn."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

Du hast den siebten Tag gesegnet und geheiligt und ihn FÜR UNS gemacht. Du wolltest uns damit in Deine Ruhe bringen, in Deine Gemeinschaft. Wir haben von Dir eine Anleitung erhalten, an welchen Tagen wir arbeiten und an welchem Tag wir ruhen sollen.

 

In unserer hektischen Zeit sind viele von uns ständig im Stress, haben übervolle Terminkalender und nutzen den Tag, an dem wir ganz zur Ruhe kommen könnten, nicht mehr zur Besinnung. Statt einen Ruhetag einzulegen, stopfen wir diesen auch noch mit Freizeitaktivitäten und Berieselungen zu. Es scheint so, als hätten wir manchmal Angst davor, über uns und das Leben nachzudenken.

 

Auch vielen Christen gelingt es nicht, sich einen Tag zu nehmen, um sich ganz auf Dich zu besinnen und Gemeinschaft mit Dir zu haben. Wir sind aus dem göttlichen Lebensrhythmus herausgerissen und wundern uns dann manchmal, wenn wir völlig am Ende sind und der Körper mit Krankheit reagiert.

 

HERR, wir haben uns Deiner göttlichen Lebensordnung berauben lassen. Statt 6 Tage zu arbeiten, arbeiten wir auch noch am 7. Tag. Wir kommen nicht zur Ruhe, sind immer beschäftigt und ständig erreichbar. Du hast gesagt, dass wir den 7.Tag heiligen sollen und Dich an diesem Tag ganz besonders ehren, so dass Du uns durch Deinen Frieden und durch Dein Wort wieder neu für die Woche ausrüsten kannst.

 

HERR unser Gott, bitte vergib uns, dass wir nicht auf Dein Wort gehört haben und hilf uns dabei, den von Dir geschenkten Ruhetag wieder zu heiligen in der Gemeinschaft mit Dir und Deinem Wort. Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.  


Fünftes Gebot:

"Du sollst deinen VATER und deine MUTTER ehren, damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

wir bekennen Dir, dass wir auch dieses Gebot gebrochen haben. Du wolltest uns damit zeigen, dass Du unsere Eltern ehrst in ihrem Bemühen, uns zu erziehen. Du hast damit beabsichtigt, dass sie durch uns geehrt werden, selbst dann, wenn wir meinten, dass sie es vielleicht nicht wert seien oder Fehler gemacht haben.

 

Du hast uns sogar das Versprechen gegeben, dass wir ein langes Leben haben werden, wenn wir unsere Eltern ehren. Doch wir haben Dein Gebot gebrochen!

 

Selbst in christlichen Kreisen wurden Empfehlungen gegeben, dass sich Kinder bei Problemen mit ihren Eltern von diesen abwenden sollten. Wir bekennen, dass das Ungehorsam und Schuld Deinem Wort gegenüber ist! Auch dahinter verbirgt sich die von uns geduldete antigöttliche 68er-Rebellion, durch die jegliche Autorität - so auch die gegen unsere Eltern – beseitigt werden sollte.

 

Angesichts Deines Gebotes müssen wir bekennen, dass wir es versäumt haben, gegen diese Hass-Ideologie Widerstand zu leisten. Unsere Eltern waren die ersten Autoritätspersonen in unserem Leben. Sie haben unseren Respekt sowie unseren Gehorsam verdient.

 

Wir haben geschwiegen, als die Euthanasiegesetze auf die Tagesordnung gebracht wurden. Auch als in den Medien ganz offen über die „hohen Kosten für die alte Bevölkerung“ gesprochen wurde, haben wir nichts dagegen gesagt oder getan.

 

HERR, wir bekennen Dir, dass wir oftmals durch Egoismus, Unversöhnlichkeit, Gleichgültigkeit und auch durch Zeitmangel, aufgrund von Berufstätigkeit oder Hobbies, unsere Eltern nicht mehr geschätzt und geehrt haben. So sind wir an ihnen und an Dir schuldig geworden. Wir haben unsere Verantwortung an andere Menschen oder Institutionen weitergegeben. Wenn sie uns zur Last fielen, weil sie pflegebedürftig waren, haben wir sie, auch wenn es nicht nötig gewesen wäre, in ein Pflegeheim abgegeben, anstatt uns selbst um sie zu kümmern. Wir waren nicht dankbar dafür, was sie in ihrem Leben für uns getan haben. Wie selten haben wir sie besucht, sie oftmals nur noch als eine Last gesehen und sie allein gelassen. Wir waren unbarmherzig, haben ihre Nöte und die Einsamkeit nicht mehr wahrgenommen. Wir sind an Dir und an unseren Vätern und Müttern schuldig geworden. Bitte, HERR, vergib uns und verändere unsere harten Herzen!

 

Wir wollen sie und auch andere ältere Menschen im Land achten und ehren, so wie Du es in Deinem Gebot gesagt hast. Da, wo wir noch unversöhnlich waren oder sind, wollen wir ihnen von ganzem Herzen vergeben und alles daran setzen, dass die Beziehung zu ihnen wieder in Ordnung kommt. HERR, bitte hilf uns dabei Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.   


Sechstes Gebot:

"Du sollst nicht töten (morden)."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

nicht nur, dass wir uns das Töten und Morden in den Medien ansehen, wir haben auch noch Gefallen daran, es in Filmen zu betrachten. Es ist für uns „normal“ geworden, so viel Schreckliches einfach nur so hinzunehmen. Es wurde sozusagen zu unserer Freizeitbeschäftigung… Wir sind abgestumpft gegenüber dem Leid dieser Welt. Nachrichten schockieren uns nur kurzzeitig, dann ist alles wieder vergessen. Es scheinen nur noch Informationen geworden zu sein, aber dahinter verbirgt sich das Leben und Leid vieler einzelner Menschen.

 

HERR, unsere Herzen sind so kalt und hart geworden. Die verfolgten Menschen, die gefolterten und ermordeten Christen scheinen uns weit weg zu sein. Wir haben es verlernt, mit Menschen mitzufühlen und dabei unserem Egoismus gefrönt, sogar mit Worten verletzt und „getötet“. (Rufmord)

 

Und als ob das nicht alles schon schlimm genug wäre, waten wir auch noch im Blut unserer abgetriebenen Kinder. Millionen ungeborene kleine Menschen haben wir getötet; unser eigenes Volk sozusagen vergiftet, die Leiber zerfetzt, Organe verkauft oder zu Cremes und Injektionsstoffen verarbeitet. Der Ort, an dem sie nach Deiner Schöpfungsgeschichte einen besonderen Schutz haben sollten, wurde zu dem Ort ihres Todes. Mit Babypille und Spirale wollten wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Oft wurde die Entscheidung, ob unser Kind leben darf oder nicht vom Verdienst oder von der Karriere abhängig gemacht. WIR haben es entschieden und dem Mammon geopfert, uns dabei selbst zu Göttern erhoben, zu Herren über Leben und Tod.

 

HERR, unser Gott, Vater im Himmel, bitte vergib uns!

 

Das Blut von unzähligen Millionen - im Mutterleib ermordeter Babys - schreit zu Dir. Wir haben Blutschuld auf uns geladen und unsere eigenen Kinder dem Satan geopfert. Dieses Blut klebt an unseren Händen und verklagt uns in unserem eigenen Herzen. HERR Jesus Christus, Du alleine kannst uns und unser Land von dieser Schuld befreien. Die Last drückt auf unser Gewissen und liegt schwer auf Deutschland. Wir haben sehr große Schuld auf uns geladen. Sie ist mit dem Verstand kaum noch zu fassen. Wir wollen und müssen umkehren von unseren bösen Wegen, damit Du uns vergeben und unser Land heilen kannst.

 

Bitte erbarme Dich, HERR, über uns und über unser Land! Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.   


Siebtes Gebot:

"Du sollst nicht ehebrechen."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

Du hast die Ehe als ein Lebensmodell, als Bund zwischen Mann und Frau gegeben. Ehe und Familie sollten DER Schutzraum sein, in dem nicht nur die Ehepartner ihre Erfüllung finden, sondern in welchem auch unsere Kinder seelisch gesund aufwachsen können. Wir Eltern sind nicht nur schuldig aneinander geworden, sondern ebenso an Millionen gebrochener Kinderseelen. Wer von uns kann die Tränen unserer Kinder zählen? Du, HERR, weißt um ihre Schmerzen und Ängste. Viele Kinder wachsen durch den Zerbruch von Ehen und Familien in Deutschland ohne Vater auf. Wir haben ihnen die Geborgenheit vorenthalten, nach der sie sich gesehnt haben.

 

Obwohl wir 70 Jahre in unserem Land keinen Krieg mehr hatten, haben wir immer noch Krieg in den Ehen und Familien. Unsere Kinder leiden unter dem Streit, dem Egoismus, unter Ehebruch und der Perversion, die oftmals dahinter stehen. Untreue zueinander und Untreue unseren Kindern gegenüber scheint eines der Hauptmerkmale in den kleinsten Zellen unserer Gesellschaft, den Familien, geworden zu sein. Wir haben den Respekt und die Achtung voreinander verloren, weil wir DICH nicht mehr geachtet haben. Den Lügen der Medien haben wir mehr geglaubt als Deinem Wort. Sie wollten uns weismachen, dass Ehebruch nur ein „Seitensprung“ oder was noch schlimmer ist, eine „Bereicherung unseres Sexuallebens“ sei. Viele von uns haben schon mit den Augen den Ehepartner betrogen. Pornographie wurde vielen zum Fallstrick. Vor allem immer mehr Männer und junge Menschen sind bereits darin gebunden.

 

Wir selbst haben den Schutzwall der Ehe und Familie eingerissen. So konnte es dazu kommen, dass echte Liebe und Fürsorge füreinander mehr und mehr verschwanden. Damit haben wir der Triebhaftigkeit Tür und Tor geöffnet und konnten nicht mehr zwischen Sex und Liebe unterscheiden. Wir haben einander nicht vergeben, wodurch unsere Herzen zueinander hart geworden sind. Ehescheidungen sind an der Tagesordnung, so als ob sie etwas Normales seien. Dabei bleiben alle Beteiligten verletzt auf der Strecke zurück, allzu oft unsere Kinder, denen wir Vorbilder sein sollten und die dadurch oftmals beziehungsunfähig wurden.

 

Auch haben wir Rotlichtviertel und den Handel mit Menschen akzeptiert. Dass Frauen und sogar Männer in vielen Medien nur noch als Sexobjekte gezeigt werden, stößt uns nicht mehr ab. Dass die Sexualität außerhalb der Ehe sogar in Jugendzeitschriften beworben wird, hat unseren Widerstand nicht auf die Tagesordnung gerufen. HERR, bitte vergib uns unsere Schuld!

 

Wir haben es sogar zugelassen, dass unmoralische Verbindungen zwischen Mann und Mann sowie Frau und Frau als „Ehe“ bezeichnet werden, obwohl wir wussten, dass es Dir ein Gräuel ist. Selbst in Kirchen werden Homosexuelle getraut, so als ob es Ehepaare wären. Kinder wachsen nun in solchen Verbindungen auf. Gesetze, die diese legalisieren, haben wir nicht verhindert.

 

 

HERR, wir wurden Dir untreu und sind dadurch einander untreu geworden. Wir bitten Dich um Vergebung, dass wir nicht nach Deinen Weisungen gelebt haben. Bitte vergib uns, dass Dein Wort auch in vielen christlichen Ehen nicht mehr die Grundlage des täglichen Lebens ist. Bitte vergib den Ehepaaren, deren Liebe zueinander erkaltet ist und die noch unversöhnlich miteinander leben. Gib Gnade und rette ihre Ehe, ihre Familie! Gib uns Mut, gegen Unrecht und Unmoral im Land aufzustehen und die Wahrheit auszusprechen, egal, was es uns kosten wird.

 

Bitte vergib das kompromissbereite und leichtfertige Handeln von Pastoren und Gemeindeleitern. Segne und stärke unsere Ehen und Familien. Gib den jungen Menschen Mut zu einer lebenslangen treuen Verbindung zueinander, Mut den Bund der Ehe einzugehen. HERR, sei uns gnädig, im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.


Achtes Gebot:

"Du sollst nicht stehlen."

HERR, unser Gott, unser VATER im Himmel,

 

wir bekennen Dir, dass wir Meister im Verharmlosen dieses Gebotes geworden sind und dass wir es gebrochen haben. Wie oft beruhigten wir unser Gewissen damit, indem wir „Stehlen“ als „Mopsen“ oder „Mitgehen lassen“ bezeichneten. „Was ich nicht will, das andere mir tun, das tue ich ihnen auch nicht.“, sagt es die Goldene Verhaltensregel, die wir aus Deinem Wort ableiten können. Ich will nicht, dass ich bestohlen werde, also stehle ich auch nichts von anderen. Ob es sich dabei um geistiges Eigentum, die Ausbeutung von Ressourcen anderer Länder, Steuerhinterziehung oder um das Mitnehmen von Papier oder Büroklammern aus dem Büro meines Arbeitgebers handelt. Es ist und bleibt Diebstahl, denn es gehört mir nicht!

 

Wir haben keine Achtung mehr vor fremdem Eigentum und entschuldigen uns damit, dass es die anderen ja auch machen würden. Dabei ist unser Gewissen bereits abgestumpft.

 

Vater, bitte vergib, wo wir uns nicht korrekt verhalten haben und dadurch vor Dir und vor Menschen schuldig geworden sind. Bitte vergib uns auch da, wo wir unser Handeln beschönigt oder den Mund nicht aufgemacht haben. Wie oft wussten wir, dass jemand bestohlen wurde und haben dazu geschwiegen. Auch das ist Schuld. Du willst, dass wir das, was anderen gehört, respektieren, achten und nicht stehlen. Wir wollen auch dieses, Dein Gebot, halten.

 

Bitte ermahne uns durch Deinen Heiligen Geist, wenn wir wieder einmal versucht sein sollten, etwas zu nehmen, was uns nicht gehört. Wir respektieren ab jetzt, andere Menschen und das, was ihnen gehört. Wir bitten um Deine Hilfe im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.


Neuntes Gebot:

"Du sollst nicht falsch reden über deinen Nächsten."

HERR, unser Gott, unser Vater im Himmel,

 

wir haben dieses Gebot gebrochen, leichtfertig über Mitmenschen Schlechtes und oft auch Falsches verbreitet. Wir haben sie verleumdet, unseren Finger auf sie gerichtet, ihren Ruf zerstört und dabei nicht bemerkt, wie sich 4 Finger auf uns selbst gerichtet haben. Du hast uns gelehrt, dass wir den Splitter nicht aus dem Auge des Bruders (oder der Schwester) ziehen sollen, bevor wir den Balken aus unserem eigenen Auge entfernt haben. Vater, wir sind vor Dir und an unseren Mitmenschen schuldig geworden. Unser Mund hat, bewusst oder unbewusst, Lügenworte geredet.

 

Auch unter Christen sind Gerüchte über Glaubensgeschwister weiter verbreitet worden, ohne diese vorher auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Damit haben wir über sie ein falsches Zeugnis abgelegt, unsere eigenen Herzen und die anderer Menschen verschmutzt. So wie es Dein Wort sagt, haben schlechte Worte um sich gegriffen wie Krebs.

 

Gerade wir Deutschen haben eine „Kultur des Meckerns“ gepflegt. Wir waren unzufrieden und undankbar, obwohl wir eines der wenigen Völker dieser Welt sind, denen es so gut geht. Üble Nachrede ist bei vielen schon zur schlechten Gewohnheit geworden. Nur selten haben wir aufrichtiges Lob gegeben, unsere Mitmenschen ermutigt, sie aufgebaut. Du hast gesagt, dass wir über JEDES unnütze Wort Rechenschaft ablegen müssen.

 

Bitte, HERR, vergib uns unsere Schuld und hilf, unsere Zungen im Zaum zu halten, dass keine unnützen Worte mehr über unsere Lippen kommen. Bewahre uns davor, Menschen, die nach Deinem Bilde geschaffen wurden, zu verurteilen, denn Du alleine bist unser Richter. Wir wollen unseren Nächsten

 

nicht richten und zu Verleumdungen nicht mehr schweigen. Du sagst im Epheser 4.25: „Darum legt die Lüge ab und redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten.“ Das wollen wir tun! Bitte hilf uns dabei! Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.


Zehntes Gebot:

"Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Hab und Gut noch was deinem Nächsten gehört."

HERR, unser Gott, unser Vater im Himmel,

 

wir bekennen Dir alle unsere Begehrlichkeiten. Der andere hat ein größeres Haus, ein besseres Auto … Wir haben begehrt, was nicht uns, sondern unserem Nächsten gehört.

 

Vater, wir sind vor Dir und ihnen schuldig geworden. Dein Wort, die Bibel, sagt, dass Habgier die Wurzel allen Übels ist. Anstatt mit unserem Nächsten zu teilen, reizen wir ihn und uns zu Neid und Eifersucht. Wir kaufen, was wir nicht brauchen, mit Geld, was wir nicht haben und am Ende müssen wir alles hier lassen, weil das letzte Hemd keine Taschen hat.

 

Unsere Herzenshaltung Dir und den Mitmenschen gegenüber war falsch. Wir wollen zufrieden sein mit dem, was wir haben und dem anderen mindestens genauso viel gönnen, wie wir selbst besitzen. HERR, wir wollen dankbar sein, für alles, was Du uns gegeben hast und nicht mehr danach trachten, das haben zu wollen, was unseren Nächsten gehört. Wir wollen nicht diese Welt lieben noch was in der Welt ist, denn Du sagst in Deinem Wort: Wer die Welt liebt, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Im Gegenteil, wir wollen fröhliche Geber sein, denn einen fröhlichen Geber hast Du lieb. Du hast auch in Deinem Wort gesagt, dass Geben seliger ist als Nehmen. Wir wollen den Reichtum, den Du uns anvertraut hast, gerne mit anderen Menschen - ganz besonders mit den Armen dieser Welt - teilen. Danach wollen wir trachten.

 

Bitte, HERR, vergib uns unsere Schuld und mach uns frei von allem ungesunden materiellen Streben, von der Lust der Augen, dem Hochmut des Lebens. Unser Leben soll Dir ein Wohlgefallen sein. Im Namen JESUS CHRISTUS. Amen.


Abschlußgebet

Lieber Vater im Himmel,

 

wir haben Dir unsere Schuld bekannt und vertrauen darauf, dass Du uns gemäß Deinem Wort aus 1. Johannes 1, Vers 9, vergeben hast. Denn wenn wir unsere Sünden bekennen, dann bist Du treu und gerecht und vergibst uns die Sünden und reinigst uns von aller 

Ungerechtigkeit.

 

Bitte vergib uns auch die Sünde, an die wir uns nicht mehr erinnern können oder die wir unbewusst getan haben. Danke für Deine Gnade!

Wir bringen Dir alles mit dem Gebet, das Du, HERR JESUS CHRISTUS, uns gelehrt hast.

 

 Unser Vater im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit.

Amen.